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Treffen

Es hat schon was von Don Quichotte und dem
Kampf gegen Windmühlen



Dazu ein paar Anmerkungen:

Warum hat er den Kampf gegen die Windmühlenflügel verloren?   Seit CDU/CSU und FDP gemeinsam regieren, ist eine Opposition überflüssig geworden. SPD, Rote und Grüne können sich bequem zurücklehnen und zuschauen, wie Reformen zerredet, Entscheidungen verzögert und längst beschlossenen Maßnahmen nicht durchgeführt werden. Über unseren Altbundeskanzler Kohl wurde gesagt, er habe das Mittelmaß zur Norm gemacht. Wie urteilten die Wähler  -  und die immer größer werdende Zahl der Nichtwähler  -  über unsere heutige Regierungsspitze? Frau Merkel ist ausschließlich damit beschäftigt, Kanzlerin zu sein, Herr Westerwelle hat sein politisches Ziel erreicht und übt es nicht aus, stattdessen nutzt er sein Amt, um Parteipolitik zu machen. Politik ist ein wahrlich schwieriges Geschäft, es gibt keine Entscheidung ohne Kompromisse, viele Maßnahmen müssen zwangsläufig  unpopulär sein und alle Änderungen und Neuerungen kosten Geld, das Geld der Steuerzahler. Da ist es nicht zu viel verlangt, wenn die Bevölkerung erwartet, dass die von ihnen gewählte Regierung ihre Arbeit macht, mit langfristigem Blick auf die Zukunft Deutschlands und nicht in Form von hecktischen und populistischen Reaktionen auf Tagesereignisse.   Vom politischen Kommentar bis zur Stammtischrunde ist man sich einig, Politik bedeutet heute nicht mehr, weitsichtig für ein Land zu planen und zu handeln, sondern Monate vor der Wahl für die Macht zu kämpfen und diese nach der Wahl mit allen Mitteln zu verteidigen. Warum geht es nicht anders? In der Basis gibt es genügend fähige und engagierte Menschen, die Veränderungen herbeiführen wollen. Allerdings erreichen die meisten ihr Ziel nicht. Dafür gibt es zwei Gründe: die Wenigen, die es schaffen, aus der Basis nach oben zu gelangen, werden auf ihrem Wege glattgeschliffen, sie passen sich an, weil politische Karriere heute eine Höchstmaß an Anpassung erfordert. Die Allermeisten aber geben auf, weil sie die Erfahrung machen, dass sie einen Kampf gegen Windmühlenflügel begonnen haben, den sie nicht gewinnen können.   Wir behaupten, es geht auch anders, allerdings nur, wenn es mehr, viel mehr, Menschen gibt, die sich politisch engagieren. Das Lesen von intelligenten politischen Kommentaren, der Beifall für gutes politisches Kabarett und die heftigste Stammtischdiskussion alleine bewirken noch nichts. Erst wenn viel mehr Menschen politisch aktiv werden, sich engagieren und handeln, wird es eine Basis geben, aus der eine neue politische Kraft entsteht. Eine Basis, die Politiker hervorbringt, wie wir sie brauchen. Hier passt auch wieder das Beispiel mit den Windmühlenflügeln: wäre Don Quichotte nicht alleine gewesen, hätte er jede Windmühle der Welt anhalten können.   Warum kommt dieser Aufruf ausgerechnet von der FDP?  Ganz einfach, weil liberales Denken und Handeln die Grundlage für die geforderten Veränderungen ist. Die FDP war eine Partei des Mittelstandes und muss es wieder werden. Heute ist jede Partei in Deutschland nur damit beschäftigt, Macht zu erlangen und zu sichern. Wenn diese Situation des Stillstandes und der Sicherung eigener Pfründe endlich verändert werden soll, dann dürfen wir nicht auf einen starken und weitsichtigen Politiker warten, dann müssen wir selbst aktiv werden.  


Wir bauen auf Symphatie