FDP Glinde

Ein gutes Zeichen für Akzeptanz

Eine Demonstration für Freiheitsrechte – mit diesem Ziel brachte die FDP einen Antrag in den Hauptausschuss ein. Zum Christopher Street Day (CSD) sollte in der Saison zwischen Mai und November auf dem Glinder Marktplatz die Regenbogenflagge gehisst werden.

Der CSD ist ein fröhliches Ereignis der LGBTQ+ Community und geeignet, Werte wie Vielfalt, Akzeptanz und Lebensfreude sowie den Kampf für Gleichberechtigung zu transportieren.

Die Regenbogenfahne ist von keinem CSD wegzudenken. Sie ist aber weit mehr als nur ein Symbol der Queer-Bewegung. In zahlreichen Kulturen weltweit steht sie für Aufbruch, Veränderung und Frieden, und sie gilt als Zeichen der Vielfalt von Lebensformen, der Hoffnung und der Sehnsucht.

Regenbogenflagge

Die einzelnen Farben stehen dabei für folgende Bedeutungen:

  Rot = „Leben“
  Orange = „Gesundheit“
  Gelb = „Sonnenlicht“
  Grün = „Natur“
  Königsblau = „Harmonie“
  Violett = „Geist“

Viele Städte auf der ganzen Welt unterstützen diese Werte durch das Hissen der Regenbogenflagge. Auch in Glinde hofften wir auf breite Unterstützung – und wurden bereits im Vorfeld von Kritik aus unerwarteter Richtung überrascht. Dieser Eindruck setzte sich in der Ausschuss-Sitzung fort. Neben zahlreichen konstruktiven Nachfragen an unseren Queer-Beauftragten Tobias Reimann fielen leider auch ablehnende Begriffe wie „Symbolpolitik“.

Die gute Nachricht für ein buntes Glinde: am Ende wurde zwar der Zeitraum der Beflaggung auf eine Woche verkürzt, fand dann aber doch noch breite Unterstützung.

Dafür bedanken wir uns. Ebenso danken wir Malte Möller für seinen Anstoß und Tobias Reimann für seine tatkräftige Unterstützung bei der Einbringung unseres am Ende dann doch erfolgreichen Antrags. Beide sind parteilose Projektpartner unserer Fraktion.

Tobias Reimann steht allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Institutionen in Glinde gerne als liberaler Ansprechpartner für queere Belange zur Verfügung. (E-Mail)

FDP Glinde hat ambitionierte Klimaschutzziele

Die FDP Glinde bekennt sich zu den Pariser Klimaschutzzielen und besetzt den am Donnerstag neu eingerichteten Ausschuss für Klima- und Umweltschutz mit einem engagierten und kompetenten Team.

Andrè Borgwardt beschäftigt sich als Führungskraft bereits beruflich mit branchenspezifischem Umwelt- und Klimaschutz. Seine Zielsetzung für Glinde ist die Ausrichtung der Stadt auf die bereits spürbaren Klimaveränderungen und die Förderung des Umweltschutzes.

Daniela Andersch, geb. Fraust, ist durch ihr Engagement bei der Klimaschutzinitiative Sachsenwald bekannt. Sie ist Mitgründerin der Ortsgruppe Glinde, für die sie unter anderem Informationsveranstaltungen durchführt. Ihre Themenschwerpunkte sind Mobilität, Plastikvermeidung und nachhaltiger Lebensstil. Sie hat einen Master in International Business and Sustainability.

Barbara Bednarz ist für zahlreiche Projekte im sozialen Bereich bekannt. Als Stadtvertreterin setzt sie sich zudem für die Verbesserung der Radwege in Glinde ein. Für sie ist der Klimawandel eine große gesellschaftliche Herausforderung, die mit den Fragen verbunden ist, wie wir morgen fahren, fliegen und heizen. Ihre Ziele: weniger Einwegprodukte und Plastikverpackungen, dafür eine effizientere Energienutzung und nachhaltigere Energieerzeugung.

Das Kompetenzteam erarbeitet zur Zeit einen Maßnahmenkatalog, mit dem es die Arbeit der neuen Klimaschutzmanagerin unterstützen wird. Kurzfristig fordert das Team ein Budget für die Klimaschutzmanagerin für Sofortmaßnahmen. Eine mittelfristige Maßnahme soll die Ausstattung städtischer Gebäude mit Photovoltaikanlagen sein. Ein Antrag dazu ist in Vorbereitung.

Langfristige Zielsetzung ist Klimaneutralität der Stadt bis spätestens 2050, nach Möglichkeit auch schon früher. Dazu soll schnellstmöglich der Ist-Zustand der Klimabilanz Glindes ermittelt werden, um die zwingend notwendigen Maßnahmen für den Klima- und Umweltschutz abzuleiten und zügig umzusetzen.

Link zur Pressemitteilung (PDF):
http://www.fdp-glinde.de/presse/2020-08-28_Klimakompetenz.pdf

FDP kritisiert Rot-Grüne Mehrheit

Am Donnerstag, den 19.12.2019 verhinderte die rot-grüne Mehrheit der Stadtvertretung Glinde die Veröffentlichung der Ausbaupläne für das Restaurant San Lorenzo. Damit wird das Vorhaben verzögert, schlimmstenfalls sogar gestoppt.

In seiner Haushaltsrede machte der FDP-Fraktionsvorsitzende Thomas Kopsch darauf aufmerksam, dass das San Lorenzo ein ‚Leuchtturm‘ sei, der weit über Glindes Grenzen hinaus strahle. Gemeinsam mit dem Golfgut und dem geplanten Golfhotel gebe es eine Nord-Süd-Achse, die Genuss und Wellness miteinander verbinde.

„Zusammen mit einer verschönerten Ortsmitte, in der man sich wohlfühlt, kann hier etwas entstehen, das das Leben in Glinde bereichert und was deutlich macht, wofür diese Stadt stehen kann“, sagte Kopsch.

Dass man denen, die sich um die Bedeutung der Stadt verdient machen, immer wieder Steine in den Weg legt, sei widersinnig. „Man kann nicht mehr Personal für die Verwaltung oder mehr Investitionen fordern und gleichzeitig die Finanzierungsquellen dafür strangulieren“, so Kopsch weiter.

Für die Finanzierung der städtischen Aufgaben spielen die Gewerbesteuereinnahmen eine zentrale Rolle.

Bürgerhaus-Vordach: FDP kritisiert Bauausschuss

Am Donnerstag, den 07.03.2019, gab der Bauausschuss gegen die Stimmen der FDP 85.000 € frei, um ein Vordach für den Eingang des Bürgerhauses zu errichten.

„Diese Summe ist unangemessen hoch“, sagt Thomas Kopsch, Fraktionsvorsitzender der FDP-Glinde, „für einen Teil des Geldes hätten kleine aber sofortige Verbesserungen der Radwegesituation erreicht werden können, wie wir es beantragt hatten“.

Der liberale Ausschussvertreter Stefan Gebenus ergänzt: „Die Plankosten sind zuletzt permanent gestiegen. Ich befürchte, dass sich dieser Trend über den Baubeginn hinaus weiter fortsetzen wird. Wir hoffen, dass bis zur Sitzung der Stadtvertretung am 28. März noch finanzpolitische Vernunft einzieht.“

Die Pressemitteilung zum Download (PDF): http://www.fdp-glinde.de/presse/2019-03-11_Vordach_Marcellin-Verbe-Haus.pdf

Öffentlichkeitsarbeit der Fraktion

Seit neun Monaten ist die FDP wieder in der Glinder Stadtvertretung präsent. In dieser Zeit ist viel passiert. Aus Stadtvertreterinnen und -vertretern sowie aus Wählbaren Bürgerinnen und Bürgern wurde eine Fraktion gebildet. Diese Fraktion nimmt seitdem an Sitzungen der Stadtvertretung, der Ausschüsse sowie verschiedener Arbeitsgruppen teil.

Teilnahme allein reicht natürlich nicht. Die FDP war vor der letzten Wahl in der Glinder Politik mehrere Jahre nicht vertreten. Die Fraktionsmitglieder mussten sich zunächst in aktuelle Projekte einarbeiten, Probleme identifizieren und dafür Lösungen, Positionen und Konzepte erarbeiten.

Das ist nicht wenig Arbeit. Unsere politische Tätigkeit bestreiten wir ehrenamtlich, müssen diese Aufgaben also auch mit Beruf, Familie und Privatleben in Einklang bringen. Wir sind die Aufgabe dennoch mit großer Begeisterung, Leidenschaft, aber auch mit kühlem Kopf angegangen.  Dass Zuspruch und aktive Unterstützung immer zahlreicher werden, freut uns dabei sehr.

Die Öffentlichkeitsarbeit ist dabei in den letzten Monaten aber zu kurz gekommen. Zwar haben wir inzwischen einen Schaukasten (neben dem Haupteingang zum Marcellin-Verbe-Haus) und sind auch weiterhin regelmäßig im Glinder Stadtbild präsent. Ein Blick auf Homepage und Facebook-Seite zeigt aber, dass die Online-Medien seit der Wahl doch etwas verwaist aussehen.

Das wollen wir verbessern und zukünftig online regelmäßig über unsere Arbeit berichten. Schauen Sie also gerne öfter bei uns vorbei – online, aber auch offline. Unsere Fraktionssitzungen sind öffentlich, Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.

Lassen Sie uns Glinde gemeinsam Schritt für Schritt in Bewegung bringen!