
Glinde, 21. Februar 2026 – Die FDP Glinde hat auf ihrer Klausurtagung noch einmal abschließend die zurückliegende Bürgermeisterwahl analysiert und daraus ihre strategischen Schlüsse gezogen – auch für die Kommunalwahlen 2028. Die frisch gewählte Führung von Partei und Fraktion ist eine Mischung aus bekanntem und neuem Personal.
Thomas Kopsch, der Bürgermeisterkandidat aus dem letzten Jahr, wurde als Fraktionsvorsitzender wiedergewählt. „Gemessen an den bundesweiten Umfragen für die FDP sind meine 13,7% ein super Ergebnis. Trotz meiner Niederlage habe ich so viel Zuspruch erhalten, dass ich mich entschlossen habe, als Fraktionsvorsitzender weiterzumachen“, erklärte er. Kopsch wurde einstimmig wiedergewählt.
Den Parteivorsitz übergab er an Monika Kaemmer. „Durch diese Arbeitsteilung können wir uns breiter aufstellen und gleichzeitig neue Impulse verarbeiten“, erklärte sie.
Die FDP will ihr Angebot an Parteilose erneuern. „Die FDP Glinde war in erster Linie immer eine unideologische Wählergemeinschaft für Glinde“, erläutert Daniela Andersch, parteilose Wählbare Bürgerin der FDP-Fraktion im Umwelt- und Klimaausschuss. „Wir müssen diese Offenheit nur deutlicher herausstellen. Das Image der Bundespartei ist ein Problem, aber in Glinde sind wir das Sammelbecken für die parteilose bürgerliche Mitte.“
Im Mittelpunkt der Klausurtagung stand die Öffnung für neue Themen und die stärkere Einbindung der Bürgerinnen und Bürger. Die FDP Glinde setzt sich dafür ein, Transparenz und Dialog zu fördern und will gezielt innovative Ansätze für Glinde entwickeln. Mit diesem Neustart möchte die Partei ihre Rolle als konstruktiver Partner in der Kommunalpolitik festigen und gemeinsam mit der Stadt neue Impulse setzen.