FDP Glinde

Glinde: Prioritäten zur Diskussion gestellt

Glinde in Bewegung. FDP.

Wir möchten die Aufmerksamkeit auf zwei Themen lenken, die u. E. in der öffentlichen Diskussion in Glinde zu wenig Beachtung finden, obwohl sie Priorität verdienen. Die Corona-Pandemie wird den Wandel weiter beschleunigen und wir haben jetzt die Chance, die erste Stadt in der weiteren Region zu sein, die sich den neuen Anforderungen anpassen und damit an Attraktivität gewinnen kann. Viele Themen sind wichtig und müssen auch weiterhin bearbeitet werden, z. B. Sicherheit, Sauberkeit, sozialer Ausgleich, das kulturelle Erbe der Stadt, u. v. a. m. Priorität sollten aber Themen erhalten, bei denen die Stadt aus eigener Kraft signifikante Verbesserungen für das Leben ihrer Menschen erreichen kann. Diese Prioritäten wollen wir ins Bewusstsein rufen, auch damit Kräfte fokussiert werden können.

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2021 braucht starke Liberale

Die FDP Glinde wünscht Ihnen und Euch ein frohes, gesundes und optimistisches neues Jahr 2021!

Viele von uns sind vermutlich froh, dass 2020 vorbei ist. Ein Jahr, das uns vor bislang ungeahnte Herausforderungen gestellt hat. Und an denen wird es wohl auch in 2021 nicht mangeln. Gehen wir sie mit Mut und Optimismus an!

Für die FDP ist der Jahresbeginn traditionell eine Zeit der politischen Klausur. Zwar findet auch die in diesem Jahr anders als sonst statt. Dennoch wollen wir die Zeit nutzen, um uns inhaltlich zu hinterfragen, neu aufzustellen und unser Profil zu schärfen.

In Kürze wird unsere Fraktion zudem die Halbzeitbilanz zur kommunalen Wahlperiode veröffentlichen. Natürlich verbunden mit einem Ausblick, was wir in den kommenden Monaten und Jahren vorhaben.

Und dann ist im September ja auch noch Bundestagswahl.

Unsere Fraktionssitzungen finden bis auf weiteres auch weiterhin per Videokonferenz statt. Gäste sind trotzdem herzlich willkommen, Einladungen zu den Online-Sitzungen verschicken wir auf Anfrage sehr gerne.

Wir freuen uns auf das, was vor uns liegt. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass es ein starkes Jahr für den Liberalismus wird. Denn 2021 braucht starke Liberale!

Rot-Grün will beim Klimaschutz abwarten

Klimaschutz geht uns alle an. Die Folgen des Klimawandels sind nicht mehr zu übersehen. Und das Zeitfenster, um diese Folgen zumindest abzumildern, wird immer kleiner.

Wir müssen also schnell anfangen, den CO2-Ausstoß zu verringern. Hier ist Tempo gefragt.

Die FDP wollte deshalb auf den öffentlichen Gebäuden Glindes Photovoltaik-Anlagen errichten lassen. Dafür sollten fürs kommende Haushaltsjahr Mittel für die Planung bereitgestellt werden. Durch diese Maßnahme wäre die CO2-Bilanz Glindes kurzfristig verbessert worden. Und das ganz ohne Verbote und weitgehend kostenneutral.

Wäre. Konjunktiv. Denn der Antrag wurde von Rot-Grün ausgebremst.

Wir waren ehrlich sprachlos, als ausgerechnet die Grünen im Bauausschuss erklärten, wir hätten in Glinde nun schon so lange gewartet, da käme es jetzt auf die 2 Jahre auch nicht mehr an, die das Klimaschutzkonzept der Stadt noch in Anspruch nehmen wird. Auf das wollen sie lieber erstmal warten, bevor sie etwas unternehmen.

Warten auf ein Klimaschutzkonzept, in dem unsere vorgeschlagenen Maßnahmen dann mit Sicherheit sowieso enthalten sein werden. Denn wir können uns kein Konzept zum Klimaschutz vorstellen, in dem die Nutzung erneuerbarer Energien nicht vorkommt.

Auch die SPD überraschte. Bei der Baumschutzsatzung wischte sie den Einwand der Verwaltung, dafür keine personellen Kapazitäten zu haben, noch energisch vom Tisch. Beim Klimaschutz schloss sie sich einer gleichlautenden Mahnung nun unhinterfragt an.

Aus der CDU kam Unterstützung für unseren Antrag, wofür wir uns bedanken. Aber das reichte eben nicht zur Mehrheit. Damit gibt es nun keine Sofortmaßnahmen zur Verbesserung der Glinder CO2-Bilanz.

Eine fatale Entscheidung für den Klimaschutz, den SPD und Grüne ihren Wählerinnen und Wählern jetzt erklären müssen.

Ein Solaratlas für Glinde

Wir haben es ja versprochen – das war noch nicht alles. Nach unserem Antrag, auf öffentlichen Gebäuden Photovoltaik-Anlagen errichten zu lassen, hat unser engagiertes Klima-Team um Andrè Borgwardt und Daniela Andersch gleich nachgelegt.

Im neuen Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz hat die FDP weitere Anträge eingebracht. So wollen wir für Glinde einen Solaratlas erstellen lassen. Dieser hilft Bevölkerung, Gewerbe und Industrie dabei, ideale Standorte für Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen zu finden. Dadurch kann die Energiewende, die wir im öffentlichen Bereich vorantreiben, auch im privaten Bereich gewinnbringend umgesetzt werden.

Zudem haben wir beantragt, Glindes neuer Klimaschutz-Managerin Lisa Schill im Haushalt 2021 ein Budget von 30.000 Euro für Sofortmaßnahmen zur Verfügung zu stellen.

Denn auch wenn zunächst die Erstellung eines Klimaschutz-Konzepts im Vordergrund steht, lassen sich dabei mit Sicherheit einfache Maßnahmen finden, durch die auch kurzfristig schon eine Verbesserung der CO2-Bilanz erzielt werden kann.

Und es wäre doch schade, wenn sich diese Maßnahmen dann nicht sofort umsetzen lassen, nur weil niemand an ein Budget dafür gedacht hat. Der Klimawandel wartet nicht auf uns. Deswegen drückt die FDP auch weiter aufs Tempo und hofft, dass die anderen Fraktionen uns dabei nicht ausbremsen, sondern aktiv mitziehen.

Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz nimmt Arbeit auf

Gestern war es soweit – der neue Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz der Glinder Stadtvertretung hat seine Arbeit aufgenommen.

Unser FDP-Team freut sich auf die Arbeit im neuen Ausschuss. Bereits bei der ersten regulären Sitzung am 1. Oktober werden wir uns dort mit Anträgen einbringen. Details dazu folgen hier in der kommenden Woche.

Unser erklärtes Ziel ist es, Glindes neue Klimaschutzmanagerin Lisa Schill bestmöglich bei ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen.

Mehr Informationen zur konstituierenden Sitzung des neuen Ausschusses gibt es auf der Website der Stadt Glinde (externer Link):
https://www.glinde.de/leben-in-glinde/nachrichten/detail/news/neuer-ausschuss-fuer-umwelt-und-klimaschutz-nimmt-die-arbeit-auf/

Und – dieser Kommentar sei uns gestattet – die FDP hat überhaupt kein Problem damit, wenn die Stadt auf ihrer Website erwähnt, dass der neue Ausschuss auf einen Antrag der SPD zurückgeht. Vielleicht sieht man das dort in Zukunft umgekehrt ja auch etwas entspannter.